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Was kostet professionelle Videoproduktion?

Christian Grundner

Echte Zahlen je Format statt „kommt drauf an": was Imagefilm, Recruiting-Video, Werbespot, Eventfilm und Drohne kosten – und warum Kampagne und Mediabudget eigene Posten sind.

Die Preisspanne für „ein Video" reicht von 500 € bis in sechsstellige TV-Budgets – kein Wunder, dass die Kostenfrage die meistgestellte an jede Produktion ist. Die gute Nachricht: Der Preis ist kein Würfelspiel, sondern folgt einer Mechanik, die sich in fünf Minuten verstehen lässt. Hier ist sie – mit echten Zahlen je Format, statt „kommt drauf an".

Die kurze Antwort.

Professionelle Unternehmens-Produktionen – Imagefilm, Recruiting-Video, Werbespot – starten bei uns ab 4.500 €. Ein Eventfilm ist schlanker und beginnt ab 2.500 €, ein eigenständiger Drohneneinsatz ab 1.500 €. Nach oben skaliert jedes Projekt mit Drehtagen, Aufwand und Postproduktion – die meisten Mittelstands-Produktionen liegen im niedrigen bis mittleren fünfstelligen Bereich. Was dein Projekt kostet, steht nach einem kurzen Gespräch: als klares Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Wofür du eigentlich bezahlst.

Zwei Minuten fertiger Film verraten nicht, wie viel Arbeit in ihnen steckt – genau deshalb wirken Videopreise auf den ersten Blick hoch. Die Rechnung dahinter ist unspektakulär: Vor dem Dreh stehen Konzept, Storyline und Planung. Der Drehtag selbst bindet ein Team mit Kamera, Licht und Ton – plus Technik, die gewartet, versichert und transportiert werden will. Und nach dem Dreh beginnt die längste Phase: Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, Grafiken – auf einen Drehtag kommen mehrere Tage Postproduktion.

Der Preis einer Produktion ist also im Kern eine Zeitrechnung: Wie viele Menschen arbeiten wie viele Tage an deinem Film? Deshalb bewegen dieselben vier Stellschrauben jeden Preis – Drehtage und Locations, Konzept-Aufwand, Umfang der Postproduktion, Zahl der Fassungen. Wer ein Angebot liest, sollte diese vier Posten wiederfinden. Pauschalen ohne Aufschlüsselung sind keine Transparenz, sondern das Gegenteil.

Die Formate im Überblick.

Jedes Format hat seine eigene Kostenlogik – und bei uns eine eigene Seite, die sie im Detail erklärt. Hier die Kurzfassung, produziert wird alles aus Berlin, im Einsatz deutschlandweit.

Imagefilm & Unternehmensfilm.

Das Porträt eures Unternehmens für Website, Vertrieb und Messe – ab 4.500 €, meist ein Drehtag plus mehrere Tage Postproduktion. Die vier Preisfaktoren im Detail stehen im Imagefilm-Kosten-Ratgeber, das Format selbst auf der Seite zu Imagefilm & Unternehmensfilm.

Recruiting-Video.

Team, Kultur und Arbeitsplatz für die Kandidaten, die nicht aktiv suchen – ab 4.500 €. Aus einem Drehtag entstehen Hauptfilm und Kurzformate für Social Media; der Preis hängt an Drehtagen, Standorten und der Zahl der Fassungen. Mehr auf der Seite zu Recruiting-Video & Employer Branding.

Werbespot & Werbevideo.

Auf Verkauf geschnitten: Hook, Botschaft, Call-to-Action, in Fassungen für jeden Kanal – ab 4.500 € für die Produktion. Geplant wird hier in Varianten statt in einem einzigen Spot, damit die Kampagne testen kann, was zieht. Details auf der Seite zu Werbevideo & Werbespot.

Eventfilm.

Konferenz, Firmenfeier, Kundenveranstaltung – ab 2.500 € für einen Drehtag mit Schnittfassung. Schlanker als eine Unternehmens-Produktion, weil Drehbuch und Ausstattung entfallen: Das Event liefert den Ablauf, wir drehen ihn. Preisfaktoren sind Dauer, Kameras und Fassungen – mehr auf der Eventfilm-Seite.

Immobilienvideo & Architekturfilm.

Filme für Projektentwicklung, Quartiere und Architektur – ab 4.500 €, oft über mehrere Bauphasen gedreht. Der Preis wächst mit Drehterminen, Luftaufnahmen-Freigaben und Postproduktion. Details auf der Seite zum Immobilienvideo.

Drohnenaufnahmen.

Als eigenständiger Einsatz – etwa für ein Exposé oder Standortaufnahmen – ab 1.500 € inklusive Genehmigungsarbeit und einsatzfertigem Material. Als Teil einer Videoproduktion ist der Flug im Produktionspreis einkalkuliert. Wie Genehmigungen in Berlin funktionieren, steht auf der Seite zu Drohnenaufnahmen & Luftbildern.

Warum die Preisspanne so groß ist.

Unter den Ankern dieses Artikels existiert ein ganzes Segment: Baukasten-Videos aus Stock-Material, KI-generierte Clips, Solo-Anbieter ohne Konzept. Das ist ein anderes Produkt für einen anderen Zweck – wer nur ein bewegtes Etwas für die Website braucht, wird dort fündig. Ein Film, der verkaufen, überzeugen oder Bewerbungen bringen soll, braucht dagegen das, was dort wegrationalisiert wurde: eine Geschichte auf ein Ziel hin, ein Team, das Bild und Ton beherrscht, und eine Postproduktion, die aus Material einen Film macht.

Nach oben ist die Spanne genauso offen: TV-Werbung mit Schauspielern, Studiobauten und Media-Etats spielt in einer eigenen Liga. Dazwischen liegt das Feld, in dem der Mittelstand produziert – und in dem sich Qualität pro eingesetztem Euro am meisten lohnt: professionell produziert, auf den Einsatz hin geplant, ohne Konzern-Overhead.

Produktion, Kampagne, Mediabudget.

Die wichtigste Kostenwahrheit steht selten in Angeboten: Mit der Produktion ist ein Film fertig – aber noch nicht am Arbeiten. Damit er Anfragen oder Bewerbungen bringt, muss er vor die richtigen Augen. Dafür trennen sich die Kosten in drei Teile, die du getrennt planen solltest:

  1. Die Produktion bezahlst du einmal: Konzept, Dreh, Postproduktion, Fassungen. Das ist das Angebot, das du vorher kennst – alle Anker in diesem Artikel beziehen sich darauf.
  2. Das Schalten und Betreuen der Kampagne ist laufende Arbeit – Zielgruppen, Varianten-Tests, wöchentliche Optimierung – und wird monatlich und individuell vereinbart, passend zu Zielen und Laufzeit.
  3. Das Mediabudget geht direkt an die Plattformen – YouTube, Meta, TikTok, LinkedIn – und richtet sich nach Zielgruppe und Zielen. Es ist kein Honorar, sondern dein Werbedruck.

Wie die Abrechnung auf den Plattformen funktioniert und was eine erste Kampagne braucht, erklärt unser Ratgeber zum Schalten von Social Ads. Und weil beides bei uns aus einem Team kommt, ist das Material von Anfang an für seinen Kanal gedacht – der Unterschied zwischen einem Film, der gut aussieht, und einem, der Ergebnisse bringt.

Häufige Fragen

Bei uns starten Unternehmens-Produktionen wie Imagefilm, Recruiting-Video oder Werbespot ab 4.500 €, Eventfilme ab 2.500 €, eigenständige Drohneneinsätze ab 1.500 €. Den genauen Preis bestimmen Drehtage, Konzept-Aufwand, Postproduktion und die Zahl der Fassungen – nach einem kurzen Gespräch bekommst du ein klares Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.

Weil hinter zwei Minuten Film viele Arbeitstage stehen: Konzept und Planung vor dem Dreh, ein Team mit Kamera, Licht und Ton am Drehtag, danach Schnitt, Farbkorrektur und Sounddesign. Der Preis ist im Kern eine Zeitrechnung – wie viele Menschen arbeiten wie viele Tage an deinem Film. Gemessen daran, wie lange ein guter Film im Einsatz bleibt, relativiert sich der Betrag schnell.

Nein – der Minutenpreis ist eine Rechnung, die in die Irre führt. Der Aufwand entsteht am Drehtag und in der Postproduktion, nicht in der Laufzeit: Ein dichter 60-Sekünder kann teurer sein als ein ruhiger Dreiminüter. Rechne in Drehtagen und Fassungen, nicht in Minuten.

Es benennt Drehtage und Teamgröße, weist Konzept und Postproduktion als Posten aus, beziffert die Korrekturschleifen, klärt Nutzungsrechte und Musik-Lizenzen und denkt die Fassungen für deine Kanäle mit. Eine Pauschale ohne Aufschlüsselung ist keine Transparenz – vergleichen kannst du nur, was aufgeschlüsselt ist.

Das sind zwei getrennte Posten: Das Schalten und Betreuen der Kampagne – Zielgruppen, Varianten-Tests, Optimierung – vereinbaren wir monatlich und individuell. Das Mediabudget geht direkt an die Plattformen und richtet sich nach Zielgruppe und Zielen; wir beraten dich ehrlich, was für einen wirksamen Start nötig ist.

Nach einem kurzen Gespräch über Ziel, Umfang und Termin in der Regel innerhalb eines Werktags – mit benannten Drehtagen, Leistungen und Fassungen statt einer Pauschale.

Du willst eine Zahl für dein Projekt.

Erzähl uns in ein paar Sätzen, was das Video erreichen soll – du bekommst ein klares Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.