Was kostet ein Recruiting-Video?
Konkrete Zahlen statt Preisspanne: ab 4.500 €, die drei Stellschrauben dahinter – und die Rechnung gegen eine unbesetzte Stelle, die in kaum einem Angebot steht.
Die meisten Antworten auf diese Frage sind Preisspannen von 1.500 bis 25.000 € – technisch richtig und trotzdem wertlos, wenn du ein Budget planen musst. Deshalb hier die konkrete Version: was ein Recruiting-Video bei uns kostet, die drei Stellschrauben dahinter, und die Rechnung, die in kaum einem Angebot steht.
Die kurze Antwort.
Recruiting-Videos produzieren wir ab 4.500 € – dafür bekommst du Konzept, Interviewführung, einen Drehtag bei euch vor Ort, Schnitt und die Fassungen für eure Kanäle. Aus diesem einen Tag entstehen in der Regel der Hauptfilm und mehrere Kurzformate: das Materialpaket für Karriereseite, Stellenanzeigen und Social Media. Nach oben ist die Spanne offen – mehrere Standorte, mehrere Abteilungen oder eine ganze Serie über das Jahr verschieben die Zahl. Nach einem kurzen Gespräch weißt du, wo dein Projekt liegt: Du bekommst ein klares Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.
Die drei Stellschrauben.
Drei Faktoren erklären fast den gesamten Preisunterschied zwischen zwei Angeboten. Wenn du sie kennst, kannst du jedes Angebot lesen – auch die von anderen.
Drehtage.
Der Drehtag ist der größte einzelne Posten: Kamerateam, Licht, Ton und Technik stehen einen Tag bei euch. Ein Tag ist der Normalfall und reicht für einen Hauptfilm plus Kurzformate – vorausgesetzt, die Gesprächspartner sind vorbereitet und der Ablauf steht. Jeder weitere Tag ist planbar beziffert, nicht überraschend.
Standorte.
Ein Werk in Berlin und eine Niederlassung in Stuttgart sind zwei Drehs, nicht einer – mit Anfahrt, Auf- und Abbau und zwei Terminfenstern. Für Unternehmen mit mehreren Standorten lohnt sich fast immer die Frage, ob ein Standort stellvertretend erzählt, was überall gilt.
Zahl der Fassungen.
Der Hauptfilm ist selten das Ende. Ein vertikaler Schnitt für Instagram und TikTok, eine kürzere Version für die Stellenanzeige, ein Zusammenschnitt für die Karriereseite – jede Fassung ist Schnittarbeit und gehört ins Angebot. Wer hier spart, hat am Ende einen Film, der nur an einer Stelle läuft.
Die Rechnung, die selten jemand aufmacht.
Ein Recruiting-Video wird meistens gegen andere Recruiting-Videos verglichen. Der ehrlichere Vergleich ist ein anderer: gegen die Kosten einer Stelle, die unbesetzt bleibt. Jeder Monat ohne die Fachkraft kostet Umsatz, Überstunden im Team oder ein Projekt, das nicht startet – und diese Kosten laufen weiter, während der Film einmal bezahlt wird.
Wie hoch sie in eurem Fall sind, weiß niemand besser als ihr selbst. Wir setzen hier bewusst keine Zahl ein, weil sie je nach Branche und Position um ein Vielfaches auseinandergeht. Aber die Größenordnung ist der Grund, warum sich die Frage „Was kostet das Video?" fast immer zu schnell stellt – und die Frage „Was kostet es, die Stelle noch ein halbes Jahr auszuschreiben?" fast nie.
Produktion und Kampagne sind zwei Posten.
Der Preis oben gilt der Produktion: dem fertigen Film und seinen Fassungen. Damit er Bewerbungen bringt, muss er aber gesehen werden – und zwar von Menschen, die gerade nicht auf einer Jobbörse suchen. Das ist der zweite Posten, und er funktioniert anders.
Wir schalten und betreuen die Kampagne monatlich vereinbart, abgestimmt auf Laufzeit und Zielgruppe. Dazu kommt das Mediabudget – das Geld, das an TikTok, Instagram, LinkedIn oder YouTube geht und nicht an uns. Du legst es fest, wir steuern es auf Bewerbungen statt auf Reichweite. Wie das im Detail läuft, steht im Ratgeber zum Schalten von Social Ads.
Warum gibt es Recruiting-Videos für 500 €?
Weil „Recruiting-Video" kein geschützter Begriff ist. Im Billig-Segment setzen KI-Werkzeuge Stock-Aufnahmen zu einer Diashow zusammen, Baukasten-Anbieter füllen Vorlagen mit eurem Logo, und Solo-Anbieter drehen ohne Konzept ab, was der Tag hergibt. Das ist ein anderes Produkt – und im Recruiting fällt der Unterschied härter auf als anderswo.
Denn Kandidaten sind genau darin geübt, Werbung zu erkennen. Ein Film mit gekauften Menschen in einem gekauften Büro erzeugt keinen Vertrauensvorschuss, sondern das Gegenteil: Wenn die Bilder nicht echt sind, ist die Stellenanzeige es vielleicht auch nicht. Woran man das erkennt, zeigen sechs Recruiting-Video-Beispiele im Ratgeber – und die Fehler gleich mit.
Was nicht im Preis steckt.
Genauso wichtig wie die Zahl ist, was sie nicht abdeckt. Drei Posten stehen bei uns bewusst daneben, statt im Preis zu verschwinden:
Das Mediabudget. Es geht an die Plattformen, nicht an uns, und du legst die Höhe fest. Ein Anbieter, der Produktion und Schaltung zu einer Zahl verrührt, macht dir das Nachrechnen unmöglich.
Das Rohmaterial. Du bekommst die fertigen Fassungen mit unbegrenzten Nutzungsrechten – zeitlich, räumlich und inhaltlich, ohne Nachlizenzierung. Die ungeschnittenen Aufnahmen bleiben bei uns.
Zusätzliche Drehtage und Standorte. Sie stehen als eigene Posten im Angebot, damit du sie streichen oder ergänzen kannst, ohne dass sich alles andere verschiebt.
Wann sich ein zweiter Drehtag lohnt.
Ein Tag reicht für einen Hauptfilm und seine Kurzformate – solange die Geschichte an einem Ort und mit wenigen Personen erzählt werden kann. Ein zweiter Tag lohnt sich in drei Fällen: wenn ihr mehrere Standorte zeigen wollt, weil das Team dort spürbar anders arbeitet; wenn verschiedene Berufsgruppen jeweils eigene Kandidaten ansprechen sollen; oder wenn die Arbeit selbst mehr als einen Tag braucht, um sichtbar zu werden – eine Baustelle im Rohbau und im fertigen Zustand ist zwei Termine wert, kein längerer Drehtag.
Kein Grund für einen zweiten Tag ist der Wunsch nach „mehr Material". Aus einem gut geplanten Drehtag entstehen mehr verwertbare Minuten als aus zwei ungeplanten.
Woran du ein seriöses Angebot erkennst.
Ein gutes Angebot beziffert vier Dinge, bevor du fragst: wie viele Drehtage enthalten sind, wie viele Korrekturschleifen, welche Fassungen du bekommst – und wem die Nutzungsrechte gehören. Fehlt einer dieser Punkte, ist er später Verhandlungsmasse.
Der zweite Prüfstein ist die Frage nach dem Danach. Wer nur die Produktion anbietet, übergibt dir eine Datei und ist raus – ob sie jemand sieht, ist dann dein Problem. Wir machen beides, weil ein Recruiting-Video ohne Distribution nur die erreicht, die ohnehin schon suchen. Was dahintersteckt, steht auf der Seite der Recruiting-Video-Agentur aus Berlin.
Häufige Fragen
Bei uns ab 4.500 € für Konzept, einen Drehtag, Schnitt und die Fassungen für eure Kanäle. Der Preis hängt an drei Dingen: Drehtagen, Standorten und der Zahl der Fassungen. Nach einem Gespräch bekommst du ein klares Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.
Das Schalten und Betreuen vereinbaren wir monatlich, abgestimmt auf Laufzeit und Zielgruppe. Dazu kommt das Mediabudget, das an die Plattformen geht und nicht an uns – die Höhe legst du fest. Wir steuern die Kampagne auf Bewerbungen, nicht auf Reichweite.
In der Regel der Hauptfilm plus mehrere Kurzformate – vertikal geschnitten für Instagram und TikTok, kürzer für die Stellenanzeige. Wie viele es genau werden, steht vorab im Angebot, damit du nicht nachverhandeln musst.
Oft ja – aber selten als Film nur für diese eine Ausschreibung. Der wirtschaftlichere Weg ist ein Film über Team und Arbeitsplatz, der mehrere Stellen trägt und über Monate läuft, statt einer Produktion pro Vakanz.
Euch – zeitlich, räumlich und inhaltlich unbegrenzt für die fertigen Fassungen, ohne Nachlizenzierung. Nicht enthalten ist das Rohmaterial: Die ungeschnittenen Aufnahmen bleiben bei uns.
